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9 Tage - 6400km - 4 Personen - 1 Toyota Corolla - unzählbare Souvenirs und Erinnerungen!
Wir haben es wie geplant geschafft, am frühen Abend bei den anderen Deutschen loszulegen! Vorher mussten natürlich noch unsere 4 überdimensionierten Koffer in den Kofferraum gequetscht werden, der letztlich größer war als angenommen ;)
| Aus Roadtrip Etappe 1: Houston to Route66 |
Mission erfüllt - also haben wir uns endlich aufgemacht zu unserem ersten Ziel: Roswell, New Mexico. Die Nacht durch ging es dann also erstmal durch West Texas, als es dann aber so langsam hell wurde waren wir wie geplant auch schon in New Mexiko angekommen und mussten unsere Uhren eine Stunde zurück stellen.
Die Fahrt durch West Texas und New Mexiko war ein richtiges Augenfeuerwerk ;) Nicht nur, dass uns auf der Grenze der zwei Staaten zum ersten Mal aufgefallen ist, dass wir ja bei den Minusgraden nun sogar Schnee haben, auch die Landschaften an und für sich waren Super anzusehen!
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Die riesen Windparks in Texas, die wir nur als rote Lichter, die immer im Gleichtakt geblinkt haben, wahrnehmen konnten waren dabei nur der erste kleine Vorgeschmack auf alles was noch kommen sollte ;)
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Ich verwende nun einfach mal die Notizen, die ich mir auf dem Weg im Handy gemacht hab:
"Angeblich soll dort ja 1947 ein UFO gelandet sein, welches dann in die Area 51 bei Las Vegas gebracht und Untersucht wurde. Seitdem hat ja niemand auch nur das kleinste bisschen an Information darüber rausgelassen, die ganze Stadt lebt also davon, dass bisher alles nur wilde Spekulationen sind..
Im Internet wurde immer wieder Werbung für ein UFO Museum gemacht, welches auf Bildern der Inneneinrichtung jedoch aussieht als wenn es seit dem "Zwischenfall" nicht renoviert wurde ;) - wir werden sehen.
Ansonsten soll es dort die Landestelle zu besichtigen geben.. Wenn es nicht so toll wird wie erwartet werden wir uns wohl heute noch nach Albuquerque weiter begeben."
Gesagt - getan. Schon nach 2 Studen Roswell haben wir uns entschieden lieber keine Zeit zu verschwenden ;)
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Wir hatten ein super Frühstück dort und haben uns dann in die Innenstadt aufgemacht. Für Touristen gibt es eigentlich nur eine große Straße zu sehen, in der wirklich deutlich wird, dass seit 20 Jahren niemand in diesen Ort investiert hat.... Das UFO Museum mit seinen Plastikfiguren und langen Texten an den Wänden steht genau wie im Internet gesehen im 70er Jahre Charme am Rande der Straße und wird von zahlreichen Souvenir-Läden umgeben. Leider waren aber gut 70 Prozent davon schon Pleite gegangen und zeigen daher schmutzige und leere Schaufenster..
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Auch der McDonalds, der im Internet als must-see angepriesen wurde war im Endeffekt einfach ein Rund-gebauter McDonalds, der von aussen schon ein bisschen an ein UFO erinnert, von Innen jedoch ganz normale Sitzplätze und den typischen McDonalds ("Ich will hier weg") Charme hatte.
Aber immerhin - wir waren in Roswell!
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Die Fahrt nach Albuquerque hat sich dann bei Schnee und weiten Landsschaften als echter Augenschmaus herausgestellt! Trotz (oder vielleicht gerade wegen) geraden Straßen bis an den Horizont hat es niemand gewagt zu schlafen, weil man ja sonst was verpassen könnte! ;)
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In Albuquerque angekommen haben wir uns dann nur noch ein Hotel gesucht um nach gut 17 Stunden Autofahrt mit Zwischenstopps an Abenteuerlichen Rast- und Tankstellen endlich unser Nachtlager einzurichten. So haben wir die Strecke nach Los Angeles halb geteilt und konnten am nächten Tag gut erholt wieder aufbrechen. Von Nachtleben war dort nämlich keine Rede ;)
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Am nächsten Tag haben wir dann noch einen Zwischenstopp auf dem "Sandia Peak", einem 3163m hohen Berg in der nähe von Albuquerque gemacht, welches auf etwa 1600m liegt. Die Fahrt dorthin war ein Traum, der Blick von oben noch viel besser!
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Für 25$ p.P. hätten wir auch mit der zweitlängsten Seilbahn der Welt von der 2000m hohen Talstation zur Spitze des Berges fahren können, aber wir wollten schnell weiter und ganz ehrlich, dieser Ausblick hat uns schon genug den Atem geraubt ;)
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Die Fahrt durch New Mexiko war weiterhin interessant, als wir aber nach Arizona kamen wurde es nach und nach flacher und somit langweiliger ;) Zudem ging dann auch die Sonne unter und somit war abgesehen von der geraden Straße nichts zu sehen..
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Angekommen am Zwischenzeit "Seligman" hatten wir dann bedenken, ob wir in der Nacht weiter fahren sollten nach Los Angeles, schließlich lag das mit fast 200km, längste noch erhaltene Stück der Route 66 vor uns, welches wir ungern in der Nacht an uns vorbei ziehen lassen wollten!!
Also suchten wir uns eins der beiden Motels raus und richteten und für eine weitere Nacht "in the middle of nowhere" unser Nachtlager ein und gingen noch auf ein paar Bier und "schnapps" (wie sie hier überall genannt werden) in die Bar nebenan und hauen uns schließlich bis halb 9 morgens hin.
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Nach einem unglaublich guten Frühstück in Seligman haben wir den berühmten Souvenirladen angschaut, der "Angel", dem Herren, der für die Erhaltung der Route66 als historisches Gut gekämpft hat (Der Laden wurde übrigens von ZDF gefilmt und wird laut dem Verkäufer dort im Februar zu sehen sein?!) und haben uns dann auf den Weg gemacht um die großartige Route66 zu sehen!
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Was für eine Ansicht und Aussicht!! Der Wahnsinn!
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Nach vier Stunden Route66 und weiteren 3 1/2 Stunden auf dem riesen Interstate Highway waren wir dann also endlich in LA angekommen und verbringen dort zwei Nächte im Stadtteil Hollywood! Darüber mehr im nächsten Eintrag hier! =)
hi martin, saw your pictures - amazing. hope you are fine. love, monika
AntwortenLöschenSuper, lieber Martin
AntwortenLöschenDer Reisebericht über den ersten Teil eures äußerst interessanten Trips ist dir wirklich sehr gut gelungen. Auf so einer Autofahrt mit ewig langen geraden Straßen und Tempolimit bekommt man den richtigen Eindruck über die "unendliche Weite" des Landes. Hast du uns auf deinen auch Bildern sehr anschaulich herübergebracht.
AntwortenLöschenNachdem du jetzt die Wahrheit über die Ufo-Landung und die Aliens kennst, musst du immer gut die Augen offen halten ;)... (Die Aliens sind unter uns!!!... oder?)
Den Wohnsitz unserer Bundeskanzlerin an der Interstate 20 habt ihr ja auch entdeckt. Da wird sie sich wohl immer verstecken, wenn ihr Parteifreunde und Opposition auf die Nerven gehen...
Aber dann mit Sommerkleidung im Schnee - ihr hattet wohl die lange texanische Hitzewelle immer noch nicht abgelegt - brrrrrrr ist das kalt!
Seligman im Nirgendwo, das kleine Wüstenkaff an der Route 66 mit dem völlig überfüllten Souvenirladen hat dann schon wieder irgendetwas Besonderes. Dazu habe ich am Wochenende gerade einen Bericht im TV gesehen - vorgestellt wurde dort "Lilo's Cafe" mit den Betreibern (Lilo ist eine Deutsche, die seit 50 Jahren dort lebt). Da habe ich natürlich besonders aufgepasst, weil du ja gerade dort gewesen bist.
Warte schon gespannt auf die Fortsetzung! Hoffentlich dauert es nicht solange!
lieber Martin
AntwortenLöschenheute hatten wir einmal Zeit um Deine Bilder uns anzuschauen. Wir können uns gans gut vorstellen wie Interressant all die Eindrücke die Ihr bekommen habt waren.
Mein Kindheitstraum weiß auch Dein Papa ist einmal auf der Route 66 mit einen großen Track einen Hut und der dazu passenden Musik zu fahren. Du hast das jetzt mit einen kleinen Track für mich abgefahren. Ich bin ja gans begeistert. Die Landschaft finde ich gans toll. Das Bild von dem Alien finde ich gut,nur leider etwas dürre.Alles Gute für Euch v.Kerstin.
Da habt ihr ja ganz schön was zu erzählen bin mal auf die Fortsetzung gespannt
Das beste war der Alien Hoffentlich ist die amerikanische Gastfreundschaft jetzt besser als in den 50iger Jahren als das arme Schwein notlanden musste.Man hätte ihm mehr zu essen geben müssen!
mir ist noch aufgefallen das man sowenig Amerikaner sieht wo sind die denn alle hin?
In Erwartung weiterer interessanter Berichte grüsse aus CH von Papa David und Kerstin
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenLieber Martin,
AntwortenLöschen...du hast mir ja schon geschrieben, dass dir dieser Blog-Eintrag besonders viel Spaß ge- macht hat - KEIN WUNDER !!! Das können wir jetzt bestens nachvollziehen! Wohl jedem, der hier in den letzten Tagen vorbei geschaut hat, hast du damit mindestens genauso viel Freude bereitet! Auch wenn wir das, was du erlebt haben musst, nur gerade mal erahnen können - durch deine immer wieder so herz- erfrischenden und wirklich interessanten Berichte mit so viel Liebe zum Detail (sogar mit eingefügten Links, die wir immer sehr gerne nutzen) lässt du uns alle immer ein Stück deines Weges mit dir gehen und an deinen Unternehmungen teilhaben. Deine wundervollen Bilder wecken Erinnerungen an die unendlichen Weiten des Landes, wie wir sie aus den legendären Western kennen. Auch scheint die Zeit in den Orten still gestanden zu haben, was mich besonders fasziniert (das Foto mit dem gescheckten Pferd vor der "Kulisse einer alten Western- stadt" mag ich besonders. Auch überaus interessant ist es, sich die Karte mit den eingezeichneten ursprünglichen Siedlungs- gebieten der Indianer einmal genauer anzusehen. Am Liebsten hätte ich ja so ziemlich jedes Bild kommentiert, hab mich aber dann doch auf Einige beschränkt :-)
Und den großen Traum so vieler Menschen, einmal selbst auf der Route 66 gen Westen zu fahren, habt ihr erleben können. Was für ein Abenteuer muss das gewesen sein...
Auf jeden Fall gehört euch mein größter Respekt: 6.500 km mit dem Auto - Wahnsinns Leistung !!!
Nur mal zum Vergleich: genauso weit ist es von Dortmund nach Kanpur/Indien oder von Frankfurt/Main nach Yining/China ...
Freue mich sehr auf den Bericht von der nächsten Etappe!
Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Mum
Pass immer gut auf dich auf!
Lieber Martin,
AntwortenLöschenwir haben gerade noch einmal die tollen Bilder und Berichte angeschaut.Nun hast du mit deinen Freunden schon wieder die nächste Reise vor für die Kreuzfahrt wünschen wir dir viel Glück und Spaß.Komm wieder gesund zurück.Viele Sehenswürdigkeiten und Eindrücke von der "Route 66" und nun eine Schiffsreise auf dem großen Ozean ist schon eine Herausforderung.Wir wünschen dir und deinen Freunden alles Gute dazu.Viele Grüße deine Oma und dein Opa.
Hi Mart...
AntwortenLöschenerstmal ein dickes Lob an deine tollen Fotos. Du hast teilweise echt den richtigen Blick, Sehenswertes in Szene zu setzen. Mach weiter so.
Als wir gelesen haben, welche Strecke ihr hinter euch gelassen habt, haben wir echt Mitleid mit euren Allerwertesten bekommen. Ihr habt echt Durchhaltevermögen gehabt. Hat sich ja auch voll gelohnt. Diesen Jahreswechsel werdet ihr wohl nie vergessen. Wie wir gehört haben, geht es jetzt schon wieder auf ein tolles Abenteuer hinaus auf See. Wir wünschen dir schonmal viel Spaß un eine aufregende Zeit. Sind gespannt auf die restlichen Etappen und natürlich auch auf die Erlebnisse auf See. Genieße es!
Liebe Grüße senden dir
Christian und Nadine