Nach dem "Frühstück" ging es dann los. Über den Hoover-Staudamm (in unserem Fall eher dran vorbei, wir haben nämlich die falsche Straße genommen) in Richtung Heimat - nur die Richtung versteht sich, wir hatten ja noch 2 Tage Roadtrip vor uns ;)
| Aus Roadtrip Etappe 3: Las Vegas - Houston |
Der erste Zwischenstopp sollte der Grand-Canyon werden. Ursprünglich wollten wir an die Aussichtsplattform in Form eines Hufeisens, den "Skywalk", am westlichen Rand des Canyons, das ganze wäre jedoch viel zu teuer (gut 80$, also etwa 60€ pro Person) und wäre ausserdem ein gutes Stück von unserer Route weg gewesen. Stattdessen haben wir uns einstimmig dafür entschieden, an den südlichen Rand des Canyons zu fahren. Dort gibt es ein Örtchen mit Namen "Grand Canyon Village" (Village = Dorf), von wo aus man einen wunderbaren Blick in die Weiten des Canyons hatte. Das ganze für nur 15$ pro Auto und mit deutlich geringerem Umweg!
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Da wir am Morgen und auf der Fahrt aber ein bisschen getrödelt haben kamen wir gerade noch so zum Sonnenuntergang an. Am Einlass zum "Grand Canyon Nationalpark", quasi die Mautstelle, haben uns die Mitarbeiter sogar gefragt ob wir wirklich noch bezahlen wollen, von dort aus war es dann nämlich noch eine Viertelstunde und die Sonne stand schon "beängstigend" tief über dem Canyon ;)
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Das Ergebnis lässt sich aber doch sehen. Der Sonnenuntergang über dem Canyon war wirklich einmalig und die Bilder sind dementsprechend gut geworden!
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Es sollte dann aber nach dem Sonnenuntergang auch schnell weitergehen, damit wir noch den geplanten Zwischenstopp bei unserem Freund Johannes im Osten von Arizona schaffen. Wie schon erwähnt, ist er mit der selben Organisation wie wir aus Deutschland hier rüber gekommen und arbeitet in einer Art Bildungszentrum für Baha'i-Anhänger.
Die Religion der Baha'i ist wohl die am meisten verbreitete Glaubensrichtung der Welt und hat Anhänger in 189 Staaten der Welt. Zählt man alle Bahais der Welt zusammen kommt man jedoch "nur" auf etwa 8 Millionen Anhänger (beim Christentum sind es ja zusammen immerhin gut 6 Milliarden). Von den 8 Millionen leben sogar ein Viertel in Indien.
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Nagut, kommen wir mal zurück zum Trip ;)
Der Johannes hat schon lange auf uns gewartet, als wir schließlich gegen halb 11 Nachts bei ihm eintrafen und hat uns die Räume gezeigt, in denen wir schließlich nächtigen sollten. Wir jungs hatten circa 20 Betten für uns, Monika auch! Wie in Amerika so üblich musste Sie nämlich getrennt von uns schlafen ;)
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Wir haben dann noch eine ganze Weile mit Johannes erzählt - über seine und unsere Organisationen, Reisen, Leute, den Alltag und das Leben in den Staaten.. Man sieht schon, es ging bis in die Nacht hinein, bis wir endlich in die gemütlichen Betten gekrochen sind. Am nächsten Morgen haben wir uns dann zum Frühstück verabredet. Bevor wir aber zusammen Pancakes (wie Pfannkuchen) gemacht haben und bei ihm im Trailer ein gemütliches Frühstück hatten, haben wir alle noch genossen, endlich wieder ein großes Badezimmer zu haben! Jeder hatte sogar seine eigene Dusche und Waschbecken, sodass wir uns mit all unseren Sachen ausbreiten konnten! ;)
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Wir haben dann über die Pläne für den letzten Tag unseres Roadtrips geredet und haben uns schließlich darauf geeinigt, den Nahe gelegenen Canyon de Chelly zu besuchen, in den man hinabsteigen konnte um Ruinen von Navajo-Behausungen anzusehen, die schon vor hunderten von Jahren dort zurückgelassen wurden!
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Der Trip war wirklich einmalig - super interessant, erstmal in den Canyon zu schauen und 30 Minuten schon unten drin zu stehen und die Ruinen, "Klippen" und den eingefrorenen Fluss zu sehen!
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Natürlich mussten wir auch wieder den ganzen weg hoch laufen, wir haben es dann aber noch rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang geschafft! ;) Ohne Sonne wurde es echt kalt und so konnten wir uns auch erklären wie der Fluss gefrieren konnte!
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Das war es dann leider auch "fast" schon - nachdem wir Johannes wieder abgesetzt haben mussten wir noch eine 16-Stunden Fahrt hinter uns bringen, was aber mit 4 Leuten im "Schichtdienst" gut geklappt hat! ;) Sind gut wieder zu Hause angekommen, sehr angenehm war vor allem, dass wir hauptsächlich über Nacht gefahren sind!
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Am nächsten Tag ging es dann nochmal nach Houston, um den Ausblick vom höchsten Haus der Stadt zu genießen und dann war es leider auch an der Zeit sich von Maxi zu verabschieden....
Es war auf jeden Fall ein super Erlebnis, einen Roadtrip würde ich am liebsten sofort wieder machen ;)
So, damit ist der Bericht vom Roadtrip abgeschlossen!
Freue mich schon darauf, euch von der großartigen Kreuzfahrt in die Karibik berichten zu können!
Bis bald!
Euer Martin
Lieber Martin,
AntwortenLöschenauch wenn ich traurig bin, dass du ein ganzes Jahr weit weg von zu Hause bist - solche einmalig schönen Erlebnisse lassen doch die Mitfreude absolut überwiegen! Ich bin sehr froh, dass du die vergangenen 7 Monate so toll genutzt hast! Es macht immer wieder richtig, richtig viel Spaß, deine so wunderbar verfassten Reise -und Erlebnisberichte zu lesen. Du hast so unglaublich beeindruckende und faszinierende Bilder vom Canyon gemacht - und ich finde, dass gerade der Sonnenuntergang das Ganze noch mystischer erscheinen lässt. Besonders schön finde ich, dass Johannes euch noch durch den Canyon de Chelly geführt hat, was ganz sicher den Gesamteindruck erst so richtig vollkommen macht. Die Augenblicke, als Johannes in den einst von den Navajo´s bewohnten Schluchten die indianischen Klänge auf der Flöte gespielt hat, hätte ich zu gerne mit euch geteilt - stelle ich mir sehr ergreifend vor.
Großes, großes Lob: ihr habt einen überaus phantastischen "Roadtrip" organisiert und auch bewältigt (das allein ist schon eine starke Leistung!), der erlebnisreicher wohl kaum hätte sein können und an Vielfalt bestimmt nicht zu toppen ist...
glg Mum
Hallo Martin,
AntwortenLöschenwir haben jetzt schon fast Ende Februar und dein Roadtrip ist nun auch schon ein weilchen her. Die Zeit vergeht irgendwie wie im Flug und das einzige was einem bleibt sind die Erinnerungen. Aber die kann einem, gott sei Dank, niemand nehmen. Vielen Dank, dass du ans daran teilhaben lässt. Du hast den Auslöser wieder im richtigen Zeitpunkt gedrückt, wie man an deinen schönen Fotos gut erkennen kann.
Nun sind wir natürlich auch sehr gespannt, auf deinen Eintrag aus der Karibik. Sonne, Strand und Palmen können wir ganz gut gebrauchen, um das nasskalte Winterwetter in Deutschland kurz vergessen zu können. Wir sind uns sicher, dass wieder ein paar schöne Fotos dabei sein werden, die unserem Gemüt gut tun.
Genieße weiterhin die Zeit und pass auf dich auf.
Ganz liebe Grüße senden dir
Christian & … & Nadine
Hello Martin, with your pictures and information you took me on a fantastic and impressive trip you lucky one have experienced live.Thank you a lot!!! It must have been amazing and spellbinding- an unforgettable trip you will remember a lifetime. I am sure you will talk a lot about when being back home in Duderstadt. For the rest of our stay I wish you impressive and enjoyable days.
AntwortenLöschenBest wishes,
Monika
Wenn ihr euch auf den Bildern der Canyons als Indianer verkleidet hättet, könnte man annehmen, dass ihr in einem Western-Film mitspielt - die Landschaften sind auf den Bildern genauso, wie man sie aus diesen Filmen kennt!
AntwortenLöschenHallo Martin erstmal alles Liebe und Gute zum Geburtstag (sorry leider ein Tag zu spät).Du kannst dich glücklich schätzen deinen Geburtstag in so einem schönen Land zu verbringen.Aber die Zeit ist ja bald vorbei und du kommst mit wunderschönen Eindrücken und Erlebnissen wieder nach Hause.Wir haben leider eine Zeit deine letzten Bilder nicht angeschaut,aber vergassen haben wir es nicht! Es sind wieder so tolle Bilder die du gemacht hast, das man garnicht merkt wie schnell die Zeit beim Gucken vergeht.Immer wieder super was du kennenlernen durftes.So bald bist du ja wieder zu Hause und da sehen wir uns hoffentlich mal (zum Hautnahen berichten ).Bis dahin paß auf dich auf.Vlg von Andreas;Michaela ;Pascal ;Carina und Nils
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